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Chronik

Einige begeisterte Jäger haben sich in den 1960er Jahren am Stammtisch zusammengetan und den Jagdschützenverein St. Hubertus gegründet.

Mit enormen privaten Anstrengungen haben sie die Schiessstätte in Pakein mit sieben Kugelbahnen, einem Trap-, einem Skeet- und einem Kipphasenstand errichtet und 1971 eröffnet. Viele können sich noch an die folgenden Glanzzeiten in Pakein erinnern. Bedeutende nationale und internationale Wettkämpfe wurden unter großem Medienecho äußerst erfolgreich ausgerichtet.

Beliebter Fixpunkt waren die „Besprechungen“ im Schloß, legendär der Reindling. Jäh eingebremst wurde all das Anfang der 1990er Jahre durch den Verkauf der Liegenschaft. Im Nachhinein ist es verständlich, dass der neue Eigentümer, der seine Wirtschaft mit bewundernswerter Sorgfalt betreibt, wenig Freude für die mitgekaufte Schießstätte aufbringen konnte. Nach vielen unglücklichen Jahren auf beiden Seiten, geprägt durch Rechtsstreitigkeiten, war es möglich, sich im Jahr 2009 auf ein verträgliches Miteinander zu verständigen.

So konnte der Jagdschützenverein St. Hubertus im Winter 2009/2010 eine Generalsanierung beginnen.Das Dach des Kugelstandes wurde erneuert, eine wirkungsvolle Schalldämmung eingebaut, die sieben Seilzuganlagen und Schützenstände saniert. Für das Schloß Pakein und für die Schützen konnte so eine deutliche Lärmentlastung, in der Wirkung einer subjektiven Halbierung des Höreindruckes, erreicht werden.

Die Wurfscheibenstände wurden in viel Kleinarbeit technisch modernisiert. Heute stehen zwei attraktive Jagdstände mit jeweils 8 Parcoursmaschinen zur Verfügung. Der Kipphasenstand wird besonders von Anfängern beim Jungjägertraining genutzt.Der Aufenthaltsbereich wurde neu eingedeckt und ein witterungsunabhängiger Kommunikationsbereich gestaltet.
Alle Stände sind zwischenzeitlich auch überdacht, falls es doch einmal regnet. Für Kärntner Verhältnisse ein echtes Paradies für Jagdschützen. Wurfscheibenschießen vom Feinsten, für Anfänger und für Geübte.

Herzlicher Dank gebührt allen jenen, die das für uns Jäger ermöglicht haben. Den Gründern und Errichtern, allen voran Gösseringer Franz, Kunschke Erich, Schauer Heinrich, Schilcher Alfons, Strauß Heinrich, Türk Sepp, Uttner Leo, Wolte Ignaz ..., den Sponsoren und den vielen freiwilligen Helfern in all den Jahren.

Alle Jäger brauchen dringend Schiessstände um die Funktionsfähigkeit ihrer Jagdwaffen zu prüfen und um in Übung zu bleiben. Ein Kärntner Jäger hat in der Zeitschrift Jagen Weltweit so trefflich formuliert, „für den Jäger sollte die Übung mit der Jagdwaffe nicht nur Pflicht, sondern ganzjähriges sportliches Vergnügen sein“. Für Beides steht die Schiessstätte Pakein mit ihrem Team allen Jägerinnen und Jägern gerne zur Verfügung.

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